RedHeart Study eng

Erste Ergebnisse der RedHeart-Studie wurden auf dem Swedish Cardiovascular Spring Meeting vorgestellt

Göteborg, 10. April 2019 – Die ersten Ergebnisse der RedHeart-Studie werden auf dem 21. Swedish Cardiovascular Spring Meeting in Göteborg vorgestellt. Die Studie, die von Forschern des Karolinska Institutet und des Karolinska Krankenhauses durchgeführt wurde, untersuchte, ob neue digitale EKG-Technologie die Diagnose von Herzrasen bei Frauen abbilden und bestimmen kann und ob sie zu weniger Angst und verbesserter Lebensqualität führen kann. Die Studie ist die bisher weltweit größte digitale Herzstudie zum Thema Frauenherz mit digitaler Nachsorge in einer häuslichen Umgebung.

In der Studie wurden 1.000 Frauen schnell über digitale Kanäle rekrutiert. Die Studienteilnehmer, die über ganz Schweden verteilt waren, folgten ihren Herzen für 2 Monate durch tägliche EKG-Messungen mit dem Coala Heart Monitor in ihrem täglichen Leben. Im Rahmen der Studie wurden mehr als 270.000 EKG-Messungen aufgezeichnet und analysiert.

Ziel der Studie war es, zu untersuchen, inwieweit der Coala Herzmonitor Rhythmusstörungen bei gelegentlichen Herzklopfen im Alltag von Frauen erkennen kann und ob eine personenzentrierte Abklärung der zugrunde liegenden Herzrhythmusstörungen zu einem reduzierten Grad an Herzrasen und psychischen Symptomen und damit einer verbesserten Lebensqualität führen kann.

– „Die RedHeart-Studie hat gezeigt, dass Frauen, die unklares Herzklopfen haben und den Coala Herzmonitor für die sofortige EKG-Analyse verwenden, die Symptome von Angst und Depression reduzieren können und gleichzeitig über eine verbesserte Lebensqualität berichten“, berichtet Carina Carnlöf, MedDr, Karolinska Universitätsklinikum.

Die Studie hat ferner gezeigt, dass in den meisten Episoden symptomatischen Herzrasens bei Frauen die zugrunde liegende Arrhythmie gutartig ist. Bei 5% der EKG-Messungen wurden jedoch bisher nicht diagnostiziertes Vorhofflimmern oder supraventrikuläre Tachykardie festgestellt (Insulander P et al.).

Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem 1,6-Millionen-Klub unter der Leitung von Karin Schenck-Gustafsson, Chefarztin und Professorin am Karolinska Institut, Per Insulander, Chefarzt, Dr. Carina Carnlöf, MedDr und universitäre Forschungskrankenpflegerin am Karolinska Universitätsklinikum und Professor Mats Jensen-Urstad, Chefarzt, Bereich Herz und Gefäß, Karolinska Universitätsklinik und Karolinska Institut, durchgeführt. The following study results are presented at the Cardiovascular Spring Meeting in Gothenburg:

– Instant analysis of the ECG with a new digital technique during palpitations reduce symptoms, anxiety, depression, and increase HRQOL in women (Red Heart Study). Carnlöf C. et al.Karolinska Institutet och Karolinska Universitetssjukhuset. Abstract 1888-A-1901

– Very rapid inclusion in a clinical study via social media with the help of bank-ID: A study on 918 women with palpitations using new digital techniques. Schenck-Gustafsson K. et al. Karolinska Institutet och Karolinska Universitetssjukhuset. Abstract 1890-A-1901

– Symptomatic palpitations causing anxiety in women – what are the underlying arrhythmias?
Insulander P. et al. Karolinska Institutet och Karolinska Universitetssjukhuset. Abstract 1905-A-1901

 

Weitere Informationen:

Philip Siberg, CEO, +46 70 7906734, philip.siberg@coalalife.com

Titti Lundgren, CMO, +46 70 8353328, titti.lundgren@coalalife.com